Wie ich arbeite

Jeder Hund und jeder Mensch sind einzigartig

Es gibt viele Wege, mit einem Hund zu arbeiten. Dies ist meiner. Er ist in vielen Jahren des Zusammenlebens mit meinen eigenen Hunden, durch Beobachtung, Erfahrung und kontinuierliches Lernen entstanden.

Ich bin überzeugt, dass es keine Methode gibt, die zu jedem Hund und jedem Menschen passt. Deshalb beginne ich nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit dem Wunsch, zu verstehen.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund bei Savoir Chien

Hundetraining beginnt nicht erst beim Hund.

Wir Menschen bringen unsere Gedanken, Sorgen, Erwartungen und unsere Stimmung mit in jede Begegnung. Hunde nehmen das wahr – oft viel stärker, als uns bewusst ist.

Wenn Sie gerade beruflich oder privat stark belastet sind, wenn Sie gestresst, traurig oder unkonzentriert sind, dann kann es sinnvoller sein, das eigentliche Training für diesen Moment zurückzustellen.

Nicht, weil Sie versagt haben.

Sondern weil Lernen Aufmerksamkeit, Ruhe und Offenheit braucht – bei Mensch und Hund.

Manchmal besteht ein guter Trainingstag deshalb einfach darin, gemeinsam spazieren zu gehen und den Hund Hund sein zu lassen.


Viele Menschen erwarten, dass es von Woche zu Woche nur noch besser wird.

Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Lernen verläuft weder bei Menschen noch bei Hunden geradlinig. Es wird Fortschritte geben, aber auch Tage, an denen scheinbar nichts gelingt oder bereits Erreichtes wieder verloren geht.

Solche Rückschläge gehören zum Lernprozess. Sie sind kein Zeichen des Scheiterns, sondern ein natürlicher Teil jeder Entwicklung.

Deshalb arbeiten wir nicht gegen Rückschläge an, sondern lernen, sie zu verstehen und gemeinsam damit umzugehen.


Wir Menschen sprechen oft sehr viel mit unseren Hunden.

Hunde orientieren sich jedoch in erster Linie an Körpersprache, Mimik, Bewegungen und unserer Ausstrahlung.

Deshalb spreche ich während des Coachings bewusst wenig mit dem Hund. Stattdessen arbeite ich mit klarer Körpersprache, ruhigen Gesten und einer Kommunikation, die sich an der natürlichen Wahrnehmung des Hundes orientiert.

Ich möchte, dass der Hund uns versteht – nicht, dass er möglichst viele Worte hört.


Hunde lernen nicht nur durch direkte Erfahrungen.

Sie beobachten andere Hunde.

Sie beobachten uns Menschen.

Und sie lernen erstaunlich viel, indem sie genau hinschauen.

Dieses natürliche Beobachtungs- und Imitationsverhalten nutze ich bewusst im Coaching. Denn häufig entstehen gerade dadurch Veränderungen, die nachhaltiger sind als das ständige Wiederholen von Kommandos.


Ein Spaziergang ist für mich nicht einfach eine Trainingseinheit.

Hunde brauchen Zeit zum Schnüffeln, Erkunden, Beobachten und Entdecken. Gerade in diesen Momenten sammeln sie Erfahrungen, verarbeiten Eindrücke und lernen.

Deshalb besteht meine Arbeit nicht aus ständigem Korrigieren oder dauernden Übungen. Training hat seinen Platz – genauso wichtig sind aber Ruhe, Freiraum und das Erleben der Umwelt.

Ein Hund, der Hund sein darf, entwickelt oft mehr Gelassenheit, Selbstvertrauen und Orientierung als ein Hund, der dauerhaft beschäftigt oder kontrolliert wird.


Ich möchte Ihnen keine Patentrezepte verkaufen und keinen perfekten Hund versprechen.

Mein Ziel ist es, dass Sie Ihren Hund besser verstehen, seine Signale erkennen und gemeinsam einen Weg finden, der zu Ihrem Leben passt.

Denn für mich entsteht Vertrauen nicht durch Kontrolle.

Vertrauen entsteht durch Verständnis.


➜ Lernen wir uns kennen.

Wenn Sie Ihren Hund besser verstehen und Ihren Alltag gemeinsam entspannter gestalten möchten, freue ich mich darauf, Sie kennenzulernen.

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